Rückblick 2023

Kundenstimmen

Martin Fuchs 

Geschäftsführer 

Comfox

“Es war für uns eine sehr spannende Messe. Wir konnten live sehen mit was für Partnern ihr zusammenarbeitet und wie breit Step Ahead aufgestellt ist. Wir konnten die neuen Module von MySteps kennenlernen und konnten bei den Live Demos miterleben und beurteilen wie diese Module unseren Alltag vereinfachen könnten.
 
Wir wurden stets gut betreut und auch persönlich beraten. Wir haben den Austausch sehr geschätzt und freuen uns schon jetzt auf die nächste H2H.”

“Die Teilnahme an der H2H hat sich für mich sehr gelohnt. Die Möglichkeit sich von Mensch zu Mensch auszutauschen habe ich sehr geschätzt.
 
Die vermittelten Informationen und die Möglichkeit mit den “Machern” unserer Software sich persönliche zu unterhalten war sehr wertvoll.”

Hanspeter Siegenthaler

Leiter ICT

Ferdinand Steck Maschinenfabrik AG

Florian Häußler

h2-Systems GmbH

“Viele gute Kontakte, viele Möglichkeiten zum Networking. Das Vortragsprogramm bot auch für Reseller viel Interessantes.”

Schöner Arbeiten – so funktioniert‘s

H2H 2023 in Stuttgart
 
Endlich wieder H2H. Nach fast zwei Jahren Zwangspause war es am 24. Mai 2023 soweit. Die Phoenixhalle in Stuttgart verwandelte sich in den Treffpunkt für moderne Business Software aus den Bereichen HR, ERP und CRM. Rund 250 Besucher folgten dem Ruf. Sie erwarteten Eins-zu-Eins-Gespräche mit Experten, Networking mit Entwicklern und anderen Anwendern sowie Impulse für einen schöneren Arbeitsalltag – und wurden nicht enttäuscht.

Gemäß dem diesjährigen Motto #SchönerArbeiten tauschten sich die Event-Teilnehmer in entspannter Atmosphäre darüber aus, wann sich Mitarbeiter bei ihrer Arbeit wohlfühlen, wie ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld aussieht und welchen Beitrag dafür moderne Business Software leisten kann. Anregung für einen intensiven Austausch gab es genug: 17 Aussteller zeigten ihre HR-, ERP- und CRM-Lösungen, boten tiefe Einblicke in den aktuellen Stand der Softwareentwicklung und die mannigfaltigen Möglichkeiten, wie mit der Software echte Mehrwerte geschaffen werden. Die Besucher konnten an den Ständen Software live erleben, ausprobieren und Fragen stellen. Für alle, die sich kurz und knackig informieren wollten, gab es 15 SpeakUps auf drei Bühnen. Hier erfuhren sie im Rahmen kompakter Vorträge (Dauer: 10 bis 15 Minuten) Wissenswertes über einzelne Lösungen und ihren Einsatz in der modernen Arbeitswelt. Den Rahmen des Programms bildeten drei halbstündige Vorträge, in denen das Leitthema #SchönerArbeiten aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde.

Software als Wohlfühlfaktor

Offiziell eröffnete H2H-Gastgeber Andreas Fresi die Veranstaltung. In seiner Begrüßung betonte er, warum die Phoenixhalle im ehemaligen Römerkastell genau der richtige Ort für dieses Event war. Als Symbol für über 2000 Jahre Veränderungs- und Wandlungsbereitschaft sende sie ein wichtiges Signal an die Teilnehmer: Technik, Werkzeug und Equipment dürfen sich nicht darauf beschränken, exzellent zu sein. Sie müssten auch zu den Menschen und ihren Zwecken passen. Moderne Business Software könne die Grundlage für einen gewissen Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz sein – sofern sie richtig eingesetzt werde. Sein Fazit, das durchaus auch als Appell an die Softwarehersteller zu verstehen war: Das Geschäft treibe die IT und nicht umgekehrt. Kurzum: Wer die Menschen im Fokus hat, wird lange überdauern.
 
Diesen Ball nahm anschließend der „Sales Gentleman“ Michael Künzl in seinem Vortrag nahtlos auf. Anhand anschaulicher Anekdoten aus dem Alltag legte der ehemalige Erfolgsvertriebler und jetzige Vertriebs-Coach und -Berater dar, dass Technik und Software nur ein Bestandteil für den Unternehmenserfolg sind. Entscheidender seien die Menschen, die mit den Anwendungen arbeiten. Wenn etwa CRM-Software, also das Werkzeug für Vertriebler, gekonnt eingesetzt werde, dann könne ein Sales-Team durchaus 20 Prozent mehr leisten. Allerdings versauere bei vielen Unternehmen selbst teure Software in der Schublade oder werde nur bruchstückhaft eingesetzt. Wieso? Weil den Mitarbeitern oft nicht erklärt werde, was die Software kann und welchen Mehrwert sie bringt. Personalisierte Kundenansprache sei gang und gäbe. Nun müssten auch die eigenen Mitarbeiter mit ihren Bedürfnissen und Anliegen adressiert werden – und zwar greifbar und anschaulich. Das mache Spaß, stärke die Motivation und fördere letztendlich den Unternehmenserfolg.
 
Falko Blumenthal von der IG Metall brachte in seinem Vortrag die Perspektive der Mitarbeiter ins Spiel. Für den Gewerkschaftsvertreter ist schöne Arbeit ein sehr erstrebenswertes Ziel. Denn glückliche Menschen leisteten nicht nur mehr, sie hätten auch mehr Ressourcen für andere Dinge im Leben zur Verfügung – wodurch wiederum Unternehmen und die Gesellschaft als Ganzes stabilisiert würden. Daher sein klarer Aufruf: „Unternehmen, nehmt Eure Mitarbeiter ernst und kümmert Euch um sie“. Auf die Frage, wie sich #SchönerArbeiten in der Realität umsetzen lasse, hat er eine klare Antwort. durch Co-Design, also die Mitgestaltung bei Arbeitsplatz, Arbeitsraum, Arbeitszeit und Arbeitsinhalt. Mitarbeiter wollten gehört werden, in ihren Wünschen und Bedürfnissen ernstgenommen werden und aktiv mitwirken. Unternehmen, die sich darauf einließen, könnten einfach nur gewinnen. Und das ginge sogar ganz ohne Betriebsrat, schloss Falko Blumenthal augenzwinkernd.

Mehr „Wollen“ wagen

In eine ähnliche Kerbe schlug Julian Yogeshwar, der mit seinem Vortrag das offizielle Programm abrundete. Der Unternehmensberater und Experte für Gamification interpretiert #SchönerArbeiten als Wechsel vom „Müssen“ zum „Wollen“ – also als Steigerung der intrinsischen Motivation der Belegschaft. Wie das gelingt? In seinen Augen mit einem Konzept namens Gamification. Dahinter verbirgt sich die Integration spielerischer Elemente in spielfremde Umgebungen. Spielen liege in der Natur des Menschen, nicht nur bei Kindern. Setze man die richtigen Anreize, seien die meisten mit Spaß bei der Sache. Allerdings sei Gamification weniger Technologie, sondern primär Psychologie. Um das Konzept gewinnbringend einzusetzen und nicht zusätzlichen Druck aufzubauen, müsse man die eigenen Mitarbeiter kennen und wissen, was sie motiviere – und was nicht. Menschen seien schließlich sehr unterschiedlich, genauso wie ihre Einstellungen und Vorlieben. Das lasse sich nicht von oben vorgeben, sondern nur gemeinsam erarbeiten.
 
Damit war das passende Schlusswort für die Veranstaltung gesetzt. Da zum schöner Arbeiten auch schöner Feiern gehört, wurde zum Ausklang die Bar eröffnet. So konnten die H2H Teilnehmer das Erlebte Revue passieren und den Tag bei entspannten Gesprächen ausklingen lassen – Human to Human, von Mensch zu Mensch. Wir freuen uns schon auf die H2H 2024!